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Ellerdorf – 7. Ellerdorfer Ultramarathon (über 45 bzw. 60 km) am 22.11.2008 – von Christian Hottas

Der 7. Ellerdorfer Ultramarathon am 22.11.2008 stand bereits seit der Vorjahres-Auflage fest in meinem Jahreskalender verankert. Schließlich hatte ich mich bereits im Vorjahr vor der Heimfahrt bei Nicole Themm, die zusammen mit ihrem Ehemann Thorsten Themm sowie dem Großteil des Themm’schen und Schmitz’schen Familienclans dieses Top-Event in Sachen „Ultralauf unter Freunden & Gleichgesinnten“ veranstaltet, angemeldet.

Dass man sich für derart super-schöne Läufe frühzeitig anmelden sollte, musste u. a. Michael Baß von den Teichwiesen-Läufern erfahren, der am 3. Oktober keinen Startplatz mehr bekam. Da war Christine Schroeder schneller gewesen: Sie gehörte zu den Glücklichen, die einen der zunächst laut Ausschreibung auf „50 Personen (keine Erweiterung)“ begrenzten, letztlich aber dann doch 90 (!) Startplätze ergattern konnte.

Wie heißt es immer so schön: „Der frühe Vogel fängt den Wurm!“

Meine Anreise nach Ellerdorf verlief diesmal – abgesehen vom frühen Aufstehen – äußerst komfortabel: Um kurz nach halb sechs holte mich Christine Schroeder zu Hause ab, und rund eine halbe Stunde später saßen wir bei Manfred & Petra Hopp in deren Auto und fuhren von Norderstedt nach Ellerdorf, wo wir um 6.37 Uhr eintrafen.

Das Frühstück war bereits in vollem Gange, und ich schloss mich dem auch sogleich an. Jedenfalls soweit es ging zwischen all dem Begrüßen von und Klönschnack mit Lauffreunden, die zum Teil aus Meck-Pomm, NRW, Bayern (pardon: Franken!), ja selbst aus der Türkei angereist waren. Besonders schön war natürlich das Wiedersehen mit den Läufer/innen, mit denen ich im August die sechs Tage rund um den Baltic-Run (von Berlin nach Karlshagen auf Usedom) verbracht hatte.

Nach einem gepflegten Kurzbesuch auf dem „stillen Örtchen“ war ich denn rasch startbereit. – Kurz vor 8.00 Uhr standen wir jedenfalls alle auf der Straße vor dem Ellerdorfer Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus, und nach einer kurzen Ansprache zuerst von Thorsten Themm und dann auch von Nicole Themm löste Thorsten das Startsignal – eine Hupe – aus, und wir tobten los…

Vor dem Start: Peter Genz (mit der weißen Kappe), Marianne Dahl (neongelbe Jacke), Simone Stegmaier (rote Mütze) und Manfred Hopp (vorn rechts).

Meine Tagesplanung sah – nach jeweils „nur“ 45 km in den letzten beiden Jahren – diesmal wieder einmal 60 km vor, wobei ich vom Start weg so lange wie möglich mit „Kaleu“ Günter Heyer und Christine laufen wollte. Der Kaleu, das war klar, hatte 45 km im Logbuch vorgemerkt, Christine dagegen ebenfalls 60 km.

Das Wetter war klirrend-kalt (um 2 °C), aber herrlich klar. Wege und Wiesen waren von einer feinen weißen Schnee-/Raureif-Schicht bedeckt. Die ersten Sonnenstrahlen indessen zauberten wunderschön warme Farbtöne in die spätherbstliche Landschaft.

Allen anderslautenden Absichtserklärungen zum Trotz waren wir drei schnell unterwegs. Vielleicht zu schnell für den einen oder anderen. Aber so wurden wir wenigstens schnell warm und hielten noch möglichst lange Kontakt zu unseren Mitläufern

Morgenstimmung bei Ellerdorf 

Als die Strecke dann nach rund 2 ½ km von einer kleinen Asphaltstraße in die ersten Feld- bzw. später Waldwege abbog, hatte sich das Feld jedoch bereits sehr weit auseinander gezogen, so dass wir ab nun weitgehend für uns waren.

Wir passierten Kilometer 5 in 33:13 Minuten und erreichten rund 8 ½ Minuten später den ersten (unbemannten) Verpflegungspunkt, wo es heißen Tee für uns gab. Hier an dieser Stelle würde am Folgetag Start und Ziel des 6-Stunden-plus-Laufes sein.

Wir folgten einer langen Geraden, liefen einen Links-Rechts-Schwenk und passierten eine Schafweide, wobei ein Schild darauf hinwies, dass die meisten Schafe trächtige Mutterschafe seien.

Nach gut 8 km passierten wir die eingezäunte (weil unter Schutz stehende) Binnendüne und näherten uns kurz nach km 10 (in 1:09:09 h) dem zweiten (ebenfalls unbemannten) Verpflegungspunkt, wo es neben heißem Tee auch Cola zu trinken gab. Wie am ersten Verpflegungsstand lief wieder die „Becker-Gang“ – Barbara und Karl-Heinz Becker sowie Michael Drews-Bruhn – zu uns auf. Die drei sollten wir später noch öfters treffen.

Im Schlussabschnitt von Runde 1

Auch das Schlussdrittel der Runde hatte weitere teils noch herbstliche, teils schon fast winterliche Landschaftsausblicke zu bieten, die wir sehr genossen.

Nach 1:45:37 h hatten wir dann Runde 1 „im Kasten“. Die nächsten gut 5 ½ Minuten gehörten der Flüssigkeits- und Nahrungszufuhr im reich bestückten Zielzelt sowie der gepflegten Entsorgung auf dem „stillen Örtchen“ im benachbarten Feuerwehrhaus.

Irgendwie lief es richtig gut!

In Runde 2, etwa gleicher Abschnitt wie beim ersten Streckenbild.

Die zweite Runde verlief ähnlich wie die erste: Allen dreien von uns ging es gut, und wir genossen die wunderschöne Landschaft, das Wetter und die herbstlichen Farben.

Dabei waren wir kaum langsamer. Na gut, für die ersten 5 km benötigten wir diesmal 36:48 min (statt 33:13 min), aber für die zweiten 5 km mit 36:16 min nur ganze 20 sec mehr als zuvor in Runde 1. Und wieder trafen wir am zweiten VP die Becker-Gang, ebenso wie wir im Zielzelt nach dieser Runde wieder Doris Sagasser und Christa Nordwald aus Henstedt-Ulzburg treffen sollten.

Runde 2 dauerte übrigens (ab Ende der Verpflegungs-/Toiletten-Pause) 1:51:22 h. Alles in allem waren wir bis jetzt 3:45:19 h unterwegs.

In Runde 3 begann der Kaleu plötzlich zu schwächeln. Unser Lauftempo sank während der ersten zwei Kilometer dieser Runde von bislang knapp über 7 min/km auf nunmehr gut 8 min/km. Andererseits war gerade Christine gut drauf und zog mit Macht, so dass ich mich entscheiden musste, ob wir zusammenbleiben sollten (was von der Zeit her dann für eine vierte Runde sehr knapp werden würde) oder ob Christine und ich Günter zurücklassen und alleine weiterlaufen sollten.

Wir entschieden uns für letztere Lösung und setzten uns zügig von Günter ab, wobei wir etwa bei km 4 unvermutet zu Martina Hausmann aufschlossen. Martina hatte uns bei unserer längeren Pause zwischen Runde 1 und 2 überholt und war nun gerade ihrerseits im Buschwerk gewesen.

In Runde 3: Christine und ich haben Martina im Visier.

Was nun folgte, war eine mehr als lebhafte Unterhaltung: Martina sprudelte gerade so heraus mit ihren Erlebnissen vom 6-Tage-Bahn-Lauf im Juli, als sie in Hallsberg den legendären Yiannis Kouros am Rande einer Niederlage hatte und sich dieser nur mit wiederholten regelwidrigen Aktionen knapp, nämlich 2,4 km vor ihr über die Zeit retten konnte.

Ich kam – zur sichtlichen Überraschung von Christine – kaum noch zu Wort!

Wir passierten km 5 dieser Runde nach 39:03 min (bedingt durch eine verlängerte WC-Pause von Christine und Günters Einbruch) und erreichten wenig später wieder den VP 1. Hier verloren wir Martina kurz, da diese durchlief, während Christine und ich uns gut eine Minuten lang in Ruhe verpflegten.

In Runde 3: Streckenabschnitt, den wir am Folgetag in Gegenrichtung laufen würden.

Wir passierten km 5 dieser Runde nach 39:36 min (bedingt durch eine verlängerte WC-Pause von Christine und Günters Einbruch) und erreichten wenig später wieder den VP 1. Hier verloren wir Martina kurz, da diese durchlief, während Christine und ich uns gut eine Minuten lang in Ruhe verpflegten.
Aber bereits wenig später hatten wir die Lücke wieder zugelaufen. Wir passierten die 10-km-Marke und den zweiten VP, ließen Martina wieder etwas ziehen.

Angefrorene Pfützen

Diesmal sollte es länger dauern, bis wir sie wieder eingefangen hatten. Zunächst aber näherten wir uns – etwa bei km 43-44 – dem Henstedt-Ulzburger Damen-Duo mit Doris Sagasser und Christa Nordwald. Während Christa zu kämpfen schien, tänzelte Doris neben ihr her und wirkte dabei überhaupt nicht ausgelastet, was mich prompt veranlasste, Doris zu fragen, ob sie nicht gleich noch eine vierte Runde mit Christine und mir laufen wolle.

Eigentlich wollte sie ja nicht und hatte dafür auch gleich ein paar Ausreden parat, die wir (einschließlich Christa) alle nicht gelten lassen wollten.

Und „sicherheitshalber“ bummelten auch Christine und ich nun ein wenig mit, um nur ein paar Sekunden vor Christa und Doris im Zielzelt zu sein. Was übrigens nach 5:44:08 h (bzw. 2:01:32 h für Runde 3) der Fall war.

Und tatsächlich kam Doris nun mit in die vierte Runde. Offenbar war sie wirklich gut drauf, Christine ja sowieso, und so liefen wir die ersten 5 km gleich wieder in 35:43 min!

Zu der Zeit hatten wir auch Martina wieder eingeholt, und auch wenn Martina sich an beiden Verpflegungspunkten unterwegs jeweils wieder ein wenig absetzte und wir drei zudem noch am Bahnübergang hinter VP 2 einen Zug abwarten mussten, so hatten wir Martina rechtzeitig (= rund 2 km vor dem Ziel) wieder erreicht und liefen die restlichen Meter zu viert.

Blickfang am Streckenrand

Für mich war diese Schlussrunde zudem als Fotorunde sehr interessant, weil ich noch zahlreiche Streckendetails, die mir schon in den ersten drei Runden aufgefallen waren, nun in Ruhe fotografieren konnte und dann jeweils wieder zu den Ladies aufschloss. Zudem stand die Sonne zunehmend tief, was auch wieder ein ganz besonders reizvolles Fotolicht ergab.

Jedenfalls erreichten wir vier alle gemeinsam in 7:44:06 h das Ziel und belegten damit auch gemeinsam Rang 34 von 68.

Christines "Stereo-Verpflegung" im Ziel

Auch Martina wirkt zufrieden.

Im Dorfgemeinschaftshaus lief bereits die wie immer von Nicole Themm in ihrer unnachahmlichen Weise gestaltete Urkundenvergabe, und so setzten wir uns ungeduscht dazu und langten schon mal bei den Nudeln kräftig zu.

Man sieht's: Die Bolognese-Soße war lecker!

Zum Duschen sollte ich in Ellerdorf nicht mehr kommen, da Manfred Hopp – der übrigens 45 km in 5:58:18 h gelaufen war und damit nur 87 Sekunden hinter dem Kaleu dort eintraf – plötzlich und ganz eilig heim wollte.

So muss es sowohl in Mannes Auto als auch anschließend in Christines ein wenig streng gerochen haben, aber dafür gönnte ich mir zu Hause eine umso ausgiebigere Dusche.

Fazit: Ellerdorf war wieder einmal ein absolutes Ultramarathon-Highlight. Herzlichen Dank an Nicole und Thorsten Themm sowie an die vielen fleißigen und immer freundlichen Helfer/innen!

25.11.08 23:18
 
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