Beim María Vasco Marathon am Freitag, dem 26.12.2008 um 9 Uhr – Tag 7 von 7 der Weihnachtsserie 2008 – herrschten erstmals richtig frostige Temperaturen vor: Am Start betrug die Temperatur -2 °C, am Ende immerhin +1 °C, was bedeutete, dass die sonnenbeschienenen Streckenabschnitte – und die Sonne schien die ganze Zeit über – auftauten, die im Schatten liegenden Wege jedoch weiterhin gefroren waren.
An der Spitze gab es – verglichen mit dem Vortag – nahezu identische Ergebnisse: René Wallesch (Geesthacht) wiederholte seinen Start-Ziel-Sieg, wobei er mit seiner Siegerzeit von 3.18.01 h immerhin 39 Sekunden schneller als am Vortag war.
Michael Baß indessen sicherte sich (bei seinem 5. Lauf innerhalb der Serie) in 3.51.04 h Platz 2, wobei sein Vorsprung auf den drittplatzierten Norbert Schulz (4.28.47 h) ähnlich klar ausfiel wie sein Rückstand zu René. Norbert indessen lief ganz offensichtlich nicht auf Tempo, sondern gönnte sich einen angenehmen Lauf gegen die Weihnachtskalorien.
So lief er gegen Ende seiner 15. (= vorletzten) vollen Runde eine Zeitlang zusammen mit Jörg Koenig (eine Runde zurück), Sina & Rosi von Kocemba (zwei Runden zurück) und Christian Hottas (drei Runden zurück)…
Jörg Koenig lief wieder einmal gewohnt gleichmäßig und entspannt und belegte damit in 4.49. 28 h Platz 4.
Damit blieb für Hündin Sina und Frauchen Rosemarie von Kocemba in 5.09.38 h folgerichtig Platz 5. Wobei Sina die letzten sieben Runden sichtlich mehr genoss als die ersten neun.
Das lag daran, dass Christian Hottas seine ersten acht Runden ruhig klönend mit Teichwiesen-Urgestein Manfred Hopp absolviert hatte und dabei von Sina und Rosi nach deren neunter / seiner achten Runde überrundet wurde. Da Manfred Hopp in seiner zweiten Hälfte eh noch etwas mehr den Gang „herausnehmen“ wollte, schickte er Christian mit Sina & Rosi los, was dazu führte, dass Christians Rundenzeiten in der zweiten Streckenhälfte um durchschnittlich 2.22 Minuten (vorher zwischen 20.57 und 21.54 min, nachher 18.33 bis 19.18 min) schneller ausfielen.
Dies bedeutete für Christian eine um 19.30 Min. schnellere zweite Hälfte und eine Endzeit von 5.28.34 h bzw. Rang 6.
17.11 Minuten später – Christian inzwischen sein Auto näher zum Ziel herangeholt und eine wärmere Jacke übergezogen – tauchte denn auch Manfred Hopp auf, um seine letzte Runde in Angriff zu nehmen, bei der Christian ihn wieder begleitete. Und nach 6.07.42 h war denn auch Manfred als ältester Teilnehmer sicher im Ziel und mit sich und dem Tag ebenfalls ausgesprochen zufrieden.