Beim Oliver Hardy Marathon am 18.01.2009 um 09 Uhr gab es schon morgens vor dem Start einige Veränderungen: Mit Marco Otte und Peter Wieneke fielen zwei Läufer krankheitsbedingt aus, während gleichzeitig Oliver Scheer und Jörg Koenig diese Lücken wieder auffüllten, so dass es bei 13 Teilnehmern blieb.
Diesmal war der Vortageszweite Ralf Vollmer (Buxtehude) konkurrenzlos: Mit seiner Siegerzeit von 3.31.50 h hatte er gut eine halbe Stunde Vorsprung auf den Zweitplatzierten Oliver Scheer (Hamburg), der nach 4.05.47 im Ziel eintraf.
Teichwiesen-Neuling Andreas Bruns (ebenfalls Hamburg), der bei seinem ersten Teichwiesen-Marathon lange Zeit in einem Trio gelaufen war, setzte sich in der zweiten Hälfte von seinen Mitläufern ab und sicherte sich in 4.07.30 h Rang 3.
Damit blieb nur Rang 4 für Ulrich Niehuß (Hamburg) und seinen „Hasen“ und Schulkollegen aus Kinderzeiten Jobst (Baron) von Palombini (Bückeburg). Beide waren auf eine Zielzeit von 3.59.59 h angegangen, konnten das angepeilte Tempo jedoch nicht durchlaufen. So blieb die Uhr für sie bei 4.14.00 h stehen.
Da lief Werner Burmeister (Glinde) als Sechster schon wesentlich gleichmäßiger, wofür er mit einer 4.18.31 h belohnt wurde.
Apotheker Peter Genz (Schwarzenbek) gönnte sich am Anfang sehr ruhige 1,3 Runden mit dem Veranstalter, ehe er langsam eingelaufen war, leicht beschleunigte, fünf Vorderleute versägte und in 4.39.45 h als Siebter finischte.
„Ultrajörg” Koenig (Stade), der nach seinen 163,035 km in 24 Stunden gelaufen war, hatte eigentlich einen ganz ruhigen Lauf geplant und wirkte fast überrascht, als er bereits nach 4.44.52 h als Achter im Ziel eintraf.
Wolfgang Schwabe (Nordstemmen) lief lange Zeit einsam auf Rang 11, ehe er sich im Schlussdrittel um zwei Plätze auf 9 vorarbeiten konnte. Für ihn stand im Ziel eine 4.52.51 h zu Buche.
Purna-Samarpan Olaf Querhammer (Hamburg) lief zunächst einmal neun Runden ganz allein, bis er Manfred Hopp und Christian Hottas überrundete. Ab dann lief er mit Christian, der sich Purna-Samarpans Tempo anpasste, weiter, wobei beide feststellten, dass sie bereits im Mai 2000 erstmals beim Sri Chinmoy Peace Run von Hamburg nach Mölln zusammen gelaufen waren und Purna-Samarpan 2004 bei SCMT 48-Stunden-Lauf in Köln zeitweise Christians Rundenzähler gewesen war.
Während dieses Klönschnacks machte auch Purna-Samarpan noch einen Rang gut, was ihm Platz 10 einbrachte, den er in 4.57.15 h, also noch sicher „sub 5“, im Kasten hatte.
Damit blieb Rang 11 für Heinrich Schütte (Nordstemmen), der nach einem beherzten Auftakt über knapp 20 km dann erheblich sein Tempo reduzierte und das Ziel in 5.07.33 h erreichte.
Veranstalter Christian Hottas (Hamburg) hatte seine ersten 1,3 Runden zusammen mit Peter Genz absolviert, diesen dann aber am Verpflegungsstand verloren und war die nächsten vier Runden dann allein als Schlusslicht hinter Manfred Hopp hergetrabt. Danach lief er drei Runden zusammen mit „Manne“, ehe sich Purna-Samarpan als neuer Begleitläufer anbot und Christian hierzu das Tempo wieder anzog. Für ihn war dieser Marathon ebenso wie der am Vortag ein reiner Regenerationslauf, den er in 5.18.04 h mit Rang 12 beendete.
Manfred Hopp indessen ließ sich diesmal weder vom allzu „frischen“ Wetter noch von anderen Widrigkeiten abschrecken und fnischte dann in 5.32.56 h eben auf Rang 13.