Beim Jeremy Wariner Marathon am 31.01.2009 herrschten wieder einmal insgesamt sehr gute Laufbedingungen. Zwar lagen die Temperaturen nur bei 1 °C, aber dafür blieb es komplett trocken und niederschlagsfrei.
Gemeldet waren sechs Läufer. Da Klaus Waschkewitz’ e-Mail-Absage von frühmorgens 4.17 Uhr durch Teichwiesen-Rookie Kurt Gormanns als spontanen Tages-Nachmelder ausgeglichen wurde, starteten denn auch sechs und kamen letztlich auch sechs ins Ziel.
Vom Start weg dominierten die 2009er Teichwiesen-Neu-Fans. So sicherte sich M40er Ulrich Niehuß (Hamburg) die Spitze, die er auch in 4.02.39 h ungefährdet ins Ziel brachte. Wenn man bedenkt, dass er neulich (am 18.01.2009 beim Oliver Hardy Marathon) mit seinem Hasen Jobst von Palombini nur eine 4.14.00 h geschafft hatte, stellt sich nun die Frage, ob Ulrich nun so viel besser drauf war oder ob sein Hase ihn neulich eher ausgebremst hat. Immerhin: Angesagt war am 18.01.2009 eine 3.59.59 h gewesen, und da lag Ulrich diesmal (solo) doch ziemlich dicht dran.
Platz 2 gehörte ebenso klar und deutlich M50er Klaus Bangert (Bargfeld-Stegen), der inzwischen ebenfalls neuer Teichwiesen-Fan geworden ist. Er gönnte sich diesmal eine locker herausgelaufene 4.17.09 h und kündigte nach seinem Finish bereits die nächsten Teichwiesen-Starts an.
Ähnlich gut schien es dem Teichwiesen-Rookie des Tages, also dem M55er Kurt Gormanns (Bramsche) gefallen haben. Er war morgens gegen 3.30 h zu Hause aufgebrochen, per Bahn angereist, lief als Tagesdritter entspannt eine 4.56.00 h, also sicher „sub 5“, und meldete im Ziel gleich für den Folgetag nach!
Platz 4 wurde diesmal zweifach vergeben, und zwar sowohl an M60er Peter Wieneke (Hamfelde) als auch an Veranstalter und M50er Christian Hottas (Hamburg). Peter – sonst die Pünktlichkeit in Person – hatte morgens bereits den Tagesrekord in Sachen „Verspätung“ aufgestellt. Glatteis-bedingt hatte seine Anreise zu den Teichwiesen signifikant länger gedauert als sonst, und so war er erst eingetroffen, als die anderen Teilnehmer bereits unterwegs zum Start waren, wo Peter dank eines kleinen „Aufwärm“-Laufes jedoch auch rechtzeitig eintraf.
Jedenfalls liefen beide erstmals seit langer Zeit wieder einmal zusammen (so wie ganz oft in den Jahren 2002 und 2003), tauschten munter allerlei Neuigkeiten aus und erreichten mit zwei nahezu gleichen Halbmarathonzeiten nach 5.18.37 h das Ziel.
Blieb noch M65er Manfred Hopp (Norderstedt). Nachdem es bei ihm vor Wochenfrist nicht gelaufen war, hatte er diesmal einen ausgesprochen guten Tag. Über lange Zeit – von Runde 3 bis 14 – hatte er sogar die „rote Laterne“ an Peter und Christian abgeben können, war aber auch danach nicht allzu weit zurückgefallen. Er sicherte sich in 5.24.42 h Platz 6 und den Altersklassensieg, den übrigens außer dem Veranstalter auch alle anderen Läufer verbuchen konnten.