Auch am vierten Tag der Osterserie, an dem der Rudi Völler Ultra-/Marathon am Ostermontag, dem 13.04.2009, auf dem Programm stand, hielt das sommerliche Sonnenwetter an, diesmal mit Temperaturen von bis 22 °C und Sonne pur. Die Absage von Ralf Vollmer wurde durch die Tages-Nachmeldung von Dieter Merker ausgeglichen, so dass also zehn Menschen und zwei Hunde starteten.
Leider gab es trotz der erstklassigen Laufbedingungen zwei frühzeitige Ausfälle: Da war zum einen der von Erika Köhn (Tangstedt), die nach 4,3 Runden abbrach, und der von Hund Chico Kummer, den Peter Kummers älteste Tochter nach 6,3 Runden „erlöste“ und mit nach Hause nahm.
Auf der Laufstrecke gab es beinahe „business as usual“: René Wallesch (Geesthacht) war – erst recht nach Ralf Vollmers Absage – erneut allen Konkurrenten hochüberlegen und gewann sowohl den Marathon in 3.33.50 h als auch die 50 km in 4.16.04 h (womit er an den Tagen 1, 2 und 4 jeweils 4.16er Zeiten lief und nur am 3. Tag schneller war, dann aber gleich 10 Minuten).
Platz 2 und 3 über die Marathondistanz war diesmal umkämpft, wobei am Ende wohl die Unterstützung des kleinen „Tigerenten-Rockers“ und seiner Mutter den Ausschlag zugunsten von Oliver Scheer (Hamburg, 3.50.36 h) gegeben haben mag. Dieter Merker (Hamburg) jedenfalls folgte in 3.52.11 h dichtauf.
Das Hauptfeld bestand diesmal aus Hartmut Feldmann (Hamburg), Rainer Pufahl (Hagenow), Sina & Rosemarie von Kocemba (Kiel / Erlangen) sowie Peter Kummer und Veranstalter Christian Hottas (beide Hamburg). Diese fünf Menschen blieben „unter Aufsicht“ der wieder einmal sehr umsichtig um den Gruppenzusammenhalt bemühten Schäferhündin elf Runden zusammen. Wobei Sina nach ihren Badepausen alle zwei Runden immer wieder mühsam die Lücke zulaufen musste, was bei dem deutlich höheren Tempo als an den ersten drei Ostertagen diesmal deutlich schwerer war.
Entgegen den vorherigen Ansagen der Gruppenmitglieder, die alle definitiv ruhig und langsam laufen wollten, entwickelten sich die Rundenzeiten wie folgt: Auftakt in 6.33 min, dann 18.35, 18.13, 18.13, 18.14, 17.50, 18.05, 18.14, 17.55, 18.01, 17.43, 18.01 min.
Während Hartmut und Rainer dann ihr Tempo deutlicher steigerten, um mit jeweils deutlich schnelleren zweiten Hälften in 4.43.48 h (Hartmut) bzw. 4.49.35 h (Rainer) Vierter und Fünfter zu werden, steigerten die übrigen drei Menschen und der Hund ihr Tempo moderater auf Rundenzeiten von 17.43, 17.53, 17.41, 17.29 und 17.02 min, was am Ende eine 4.53.25 h und Rang 6 sowie einen „negative split“ um 3.46 min ergab.
Für den Veranstalter war dies übrigens seine zweitbeste Marathonzeit 2009 bei bislang 32 Läufen!
Während sich Hartmut Feldmann wie an den drei Vortagen auch diesmal mit Marathon begnügte, gönnten sich Rainer und seine „Verfolger“ natürlich noch die drei Zusatzrunden zur 50-km-Distanz.
Hier holte sich Rainer in 5.43.00 h Platz 2 vor Sina & Rosi, Peter und Christian, die sich in 5.47.29 h (nach Rundenzeiten von 18.52, 18.01 und 17.11 min) Rang 3 teilten.
Das Rennen wurde dann nach 5.56.50 h beendet, denn diesmal war Manfred Hopp (Norderstedt) trotz der 0:1-Niederlage seines HSV vom Vortag besser drauf als noch am Karfreitag, als er nach 6,3 Runden ausgestiegen war. Diesmal nämlich lief er durch und ließ sich auch nicht durch die Überrundungen demotivieren. Sein Lohn war Marathon-Rang 9 und der AK-Sieg in der M65.
Übrigens gewannen über 50 km alle Finisher ihre Altersklassen, während über die Marathon-Distanz nur Dieter Merker und Peter Kummer mit leeren Händen heimfuhren.