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Kaltenkirchen – 2. Helmut Jung Gedächtnis-Marathon am 10.10.2009 – eigener Bericht

Eigentlich wäre dies ja der 4. Kaltenkirchener Herbst-Marathon gewesen, aber nach dem tragischen und gewaltsamen Tod des Kaltenkirchener Lauffreundes Helmut Jung im August 2007 hatte das örtliche Org.-Team um Arne Franck beschlossen, diesen Lauf ab Oktober 2008 in Helmut Jung Gedächtnis-Marathon, und so war es halt der 2. Helmut Jung Gedächtnis-Marathon.

Klar, dass ich auch 2009 wieder mit von der Partie war! Schließlich hatte ich bislang weder irgendeinen der vorherigen 11 Kaltenkirchener Sommer- oder Herbst-Marathons noch irgendeinen anderen von Arne Franck (mit)organisierten Marathon (Hartenholm bzw. Langeln) ausgelassen! Und außerdem war schon alleine das Gedenken an Helmut Jung es wert, ihm zu Ehren in Kaltenkirchen zu laufen.

Christine Schroeder, die zunächst von einem 9-Uhr-Start ausging (tatsächlich war er um 10 Uhr), holte mich viel zu früh zu Hause ab, was uns somit die Gelegenheit gab, in Ruhe noch den obligaten Cappuccino zu trinken und auf dem Hinweg nach Kaltenkirchen beim Bäcker in Poppenbüttel anzuhalten und ein paar Teilchen zu holen.

Ohne jede Hektik trafen wir dann gegen 9 Uhr am Kaltenkirchener Freibad ein, wo bereits reges Treiben herrschte. Natürlich gab es wieder ein großes Hallo mit den zahlreichen Lauffreunden, darunter einigen aus Dänemark, wie z. B. Pauline Martin und Claus Ö. Christensen.

Wir schleppten unsere Taschen ins große Veranstaltungszelt am Ende der Freibad-Liegewiese und zogen uns – immer noch mit Freunden klönend – um. Außerdem reichte die Zeit noch gut aus, um vor dem Start noch einmal gepflegt aufs Klo zu gehen.

Pünktlich kurz vor zehn fing es dann an, ganz heftig zu regnen, wobei der Regen sich – meist als feiner Niesel – bis zur Rückfahrt halten sollte. Es schien, als würde der Himmel mit uns um Helmut weinen.

Nach einer Gedenkminute (die einige der anwesenden Hunde sichtlich irritierte, als plötzlich alle Menschen still waren) schickten RD Arne Franck und Helmuts Tochter Britta Jung die rund 200 Einzelstarter und zahlreichen Staffeln auf die 10- (= Marathon) bzw. 5- (= Halbmarathon) Runden-Strecke.

Gleich nach dem Verlassen des Freibad-Geländes ging es nach ca. 100 Metern erst einmal steil (und ganz oben flacher) bergauf. Wer sich hier auskannte und mit seinen Kräften haushalten wollte, marschierte hier, anstatt die „Golanhöhen“ im Laufschritt zu erstürmen.

Dafür ließ sich der nachfolgende Gefälleabschnitt umso zügiger hinabstürmen, ehe man den zweiten, kleineren Anstieg zum „heiß sanierten“ (= abgebrannten) Vereinsheim des Schützenclubs erneut marschierte.

Der Rest der Strecke schlängelte sich auf zunehmend aufgeweichten, jedoch sehr gut markierten und insgesamt auch sehr gut zu laufenden Wald- und Parkwegen durch den Kaltenkirchener Freizeitpark und die angrenzenden Wälder.

Dabei waren hervorstehende Baumwurzeln (wie bereits in den Vorjahren) mit lila Farbe markiert, so dass es hier keine Sturzgefahr gegeben haben dürfte.

Am Anfang jeder neuen Runde, also alle 4,2 km, wartete dann ein üppig ausgestatteter Verpflegungspunkt auf die Läufer, was mich – sehr zur Belustigung einiger Zuschauer – zu dem Kommentar veranlasste: „Eigentlich bin ich nur wegen der Verpflegung hier!“

Da „Kaleu“ Günter Heyer zwar gemeldet, aber nicht anwesend war, war unser Laufteam vom Vorjahr bereits vor dem Start geplatzt, so dass Christine und ich stattdessen Hartmut Feldmann als Ersatzmann für Günter anheuerten.

Dies funktionierte anfangs recht gut: Teilweise verfolgt vom HSV-Edelfan und -Supporter Manfred Hopp, überließen wir Männer Christine die Tempogestaltung und passten uns ihr an, wobei uns als Zielzeit eine „sub 5.30 h“, am liebsten sogar eine „5.15 h“ vorschwebte.

Dafür sahen die beiden ersten Rundenzeiten von 30.49 min und 31.09 min ziemlich gut und zügig aus!

Mitte der 3. Runde „drängte“ ein wichtiges Bedürfnis Christine ins Buschwerk, und so machte sie uns Männern bei dieser Gelegenheit gleich klar, dass wir „einfach so wie gehabt“ weiter laufen sollten.

Das kenne ich! Das heißt nämlich „auf Deutsch“ [siehe „Wörterbuch Frau – Deutsch“]: „Zieht Leine! Ich will ab jetzt in Ruhe und alleine weiter laufen!“

Ignoriert „man(n)“ diesen Wink (oder kapiert ihn halt nicht sofort), setzt danach unweigerlich ein ziemliches „Gezicke“ ein, das man(n) sich besser ersparen sollte.

Also waren Hartmut und ich folgsam und behielten unser Lauftempo wie gehabt bei. Naja, jedenfalls fast! „Irgendwie“ wurden wir vielleicht ein wenig schneller, jedenfalls endete diese 3. Runde mit einer 30.16er Rundenzeit…

Als Hartmut in Runde 4 das Tempo weiter anzog, übernahm ich dies nur bedingt, so dass wir beide ab Mitte dieser 4. Runde als Einzelkämpfer unterwegs waren. Immerhin sank die Rundenzeit auf 29.27 min, passierte ich die Ziellinie nun nach einer Gesamtzeit von 2.01.41 h…

Da ich mich – trotz des Teichwiesen-Marathons vom Vorabend und des gerade durchgemachten leichteren Infektes – sehr gut fühlte, begann ich hochzurechnen, ob ich die notwendigen 102 sec für eine „sub 5 h“-Zeit in den verbleibenden sechs Runden herauslaufen könnte.

Diese Frage beantwortete sich nach Runde 5 von ganz alleine: Hier – bei Halbmarathon – zeigte die Uhr nämlich eine 2.30.01 h, was einer Rundenzeit von 28.20 min entsprach!

Ho-ho-ho! Das sah vielversprechend aus!

Nun wollte ich wenigstens drei weitere derartige Rundenzeiten laufen und dann mal „in Ruhe“ weiter sehen…

Und es ging weiter so: Runde 6 in 28.22 min, Runde 7 in 28.07 min und Runde 8 (trotz einer kleinen Pinkelpause) in 28.10 min!

Dabei überholte ich in Runde 6 meinen Laufbegleiter vom Vortag, Peter Wieneke, und eingangs von Runde 7 auch „Ultrajörg“ Jörg Koenig. Und auf dem letzten Kilometer dieser 7. Runde passierte ich im Bergabstück runter zum Seeufer auch Frank Berka aka „Löffel“, der unschwer an seiner kackbraunen FC-St.-Pauli-Hose erkennbar war.

Er rief mir, während ich indessen bereits dabei war, auf eine 4.55er Zielzeit hochzurechnen, hinterher, das sähe gut auf für eine „sub 5.00 h“-Zeit!

In den beiden nachfolgenden Runden, also Runde 8 & 9, konnte ich mich weitgehend an Pauline Martin sowie einer Läuferin vom LT Alstertal (laut Ergebnisliste war es Kerstin Bastian)orientieren, die mich beide zwar überrundet hatten, sich aber nicht mehr wirklich entscheidend absetzen konnten.

Langsam wurde der Lauf etwas anstrengender, wobei ich darauf achtete, die jeweiligen Kilometer- und die Rundenmitte-Marke stets in möglichst gleichen Zwischenzeiten zu passieren.

So lief ich auch Runde 9 wieder in 28.18 min, was einer Gesamtlaufzeit von 4.22.58 h bis zum Beginn der Schlussrunde entsprach!

Da ich am Vorabend meine bisherigen Zeiten auf dieser Strecke nachgesehen hatte und so wusste, dass meine bisherige Streckenbestzeit dort meine 2007er zusammen mit Claudia Erdmann (sie wurde heute 3. Frau) gelaufene 4.54.32 h war, war ich eindeutig auf Kurs „neue Strecken-PB“!

Natürlich hätte ich diese auch mit einer entspannten Schlussrunde nun sauber „nach Hause“ laufen können, doch nach all diesen 28er Runden mochte ich zum Schluss hin keine 29er mehr haben. Vielmehr reizte mich nun die Frage: Gibt es eine 4.50er oder eine 4.51er Endzeit?

Da gab es nur eine mögliche Antwort: „Mit Vollgas in die Schlussrunde!“

Bereits bei km-Marke 1 hatte ich mit einem Rundensplit von 6.36 min eine tagesschnellste Zeit für diesen Rundenpunkt, ebenso bei km 2 und bei der Rundenmitte. Hier „musste“ ich notgedrungen Doris Sagasser „versägen“, die auch gar nicht erst versuchte gegen zu halten.

Bei km 3 (= km 41) war ich bereits fast 40 sec fixer unterwegs als in den Vorrunden!

300 Meter später überrundete ich zum zweiten Mal Rita Brähmer, die den Marathon wie immer walkte und absolut guter Dinge war. Wir wechselten ein paar nette Worte, und schon war ich zu weit vor.

Beim Gefälle etwa 600 Meter vor dem Ziel begann der Endspurt! Nun musste auch noch Manfred Hopp daran glauben, den ich keine 150 Meter vor dem Ziel überrundete. Er war absolut verblüfft, mich so schnell vorbeilaufen zu sehen, fand aber meine Erklärung, dass ich vor Christines Zieleinlauf bereits geduscht sein wollte, absolut nachvollziehbar.

Nun folgten nur noch zwei Kurven und das Ziel. Und was zeigte die Uhr? Eine Rundenzeit von 26.57 min und damit eine Endzeit von 4.49.55 h! Whow! Das hatte ich nun vor dem Start absolut nicht erwartet!!!

Ich schnappte mir am Verpflegungsstand zwei Becher Cola, im Zelt dann meine Sporttasche und eilte zu den Duschen. Da die nur unwesentlich wärmer waren als der 8 °C kalte Regen, war ich sehr fix geduscht und nach 22 Minuten trocken und warm angezogen wieder im Zielzelt.

Ich fand Christine ziemlich schnell: Sie war gerade vor ca. 2 Minuten angekommen und lag bereits relaxed und sehr zufrieden dreinblickend auf einer der beiden Massageliegen, wo ihre Beine gleich von zwei Physiotherapeuten durchgeknetet wurden. Nach ihrer selbst gestoppten Zeit war sie eine 5.10.37 h gelaufen.

Wir gönnten uns noch in Ruhe die im Gesamtpaket enthaltenen Nudeln mit Bolognese Soße und klönten dabei mit einigen Lauffreunden, ehe wir kurz nach 16 Uhr wieder gen Hamburg aufbrachen.

Alles in allem war es – trotz des Nieselregens – wieder einmal ein fantastischer Lauftag gewesen. „Quentsch“ aka Arne Franck und sein Team hatten wieder einmal eine tadellose Laufveranstaltung ausgerichtet, bei der es wieder einmal nichts zu meckern gab.

Bei eBay würde es nun heißen: „Jederzeit gerne wieder!“

(cho)

11.10.09 00:00
 
Letzte Einträge: FEM # 835 – Teichwiesen (# 1077) – Michael Schumacher Marathon am 15.01.2014 – Ergebnisbericht, FEM # 836 – Teichwiesen (# 1078) – Tom Crull Marathon am 18.01.2014 – Ergebnisbericht, Teichwiesen – Ausschreibung für Februar 2014, FEM # 837 – Teichwiesen (# 1079) – Friedrich Cl. Gerke Marathon am 22.01.14 – Ergebnisbericht, Link zur Übersicht und Online-Anmeldung aller 'Fun & Erlebnis Marathons', Teichwiesen – Ausschreibung für März 2014


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Löffel (15.10.09 22:58)
He, Flizzer, am Ende warste wohl so schnell unterwegs, dass du kaggbraun nicht von edelbraun unterscheiden konntest. Meine Hose ist edelbraun, host mi?

Herzlichst

Löffel


Christian / Website (16.10.09 00:20)
Gibt es da einen Unterschied zwischen kackbraun und edelbraun?


Löffel (16.10.09 08:36)
Ja natürlich! Braun an sich ist ja eine schöne Farbe. Die Leute tragen braune Schuhe und Anzüge oder färben sich die Haare braun. Die Farbe hat nur leider zwei große Makel: Braun steht als Farbe für Nationalsozialismus und halt eben für das, was bei der Verdauung hinten raus kommt. Ich verstehe gar nicht, wieso also ausgerechnet bei meiner Hose so viele Leute sich an ihren letzten Klogang erinnert fühlen, anstatt an kaffebraune Schönheiten oder guten Fußball zu denken, also an etwas edles, so edel wie meine edelbraune Hose

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