Petrus muss wirklich ein Läufer sein: Sowohl am Mittwoch, dem 11.01.2012, als auch am Donnerstag, dem 12.01.2012, ließ er es fast den ganzen Vormittag und Mittag lang regnen, doch pünktlich zum Charlotte Buff Marathon am 11.01.2012, um 15.30 Uhr herrschten dann wirklich trockene, angenehme Laufbedingungen mit Temperaturen um 8-9 °C. So absolvierten die drei Voranmelder ihre ersten 2 Runden noch bei Tageslicht, ehe sie in die Dunkelheit eintauchten.
Während der ersten 4-5 Runden blieb das „gesamte Teilnehmerfeld“ noch dicht beisammen, wobei mal Christine in die Büsche verschwand und wieder aufholen musste, mal Peter etwas zurückhing.
Dann jedoch setzten sich Christine Schroeder und Christian Hottas (beide Hamburg) analog zum Rennverlauf vor genau einer Woche langsam, aber sicher von Peter Wieneke (Hamfelde) ab, der seiner Visusprobleme im Dunklen immer mehr zurückfiel.
Bei Halbmarathon betrug sein Rückstand noch lediglich vier Minuten, doch sollte er sich gerade im letzten Streckendrittel deutlich vergrößern.
Da Christine und Christian – beide noch ganz im Hochgefühl ihrer 5.08.46 h bzw. 5.08.47 h von Kevelaer am 08.01.2012 – ihr Tempo konstant hielten, sahen sie Peter im Mitteldrittel ihrer vorletzten Runde plötzlich rund 5 Minuten vor sich. Als Peter dann kurz vor Ende derselben Runde nur noch knapp drei Minuten voraus war, schaltete Christine ihr Stirnlampe ab, und das C&C-Team ging zum Überrundungsangriff über…
Genau in der Mitte ihrer Schlussrunde, also bei den Kopfweiden in der Volksdorfer Schleife, hatten beide dann Peter gestellt. Auf Christians Zuruf „Hauptmann, Parole!“ kam prompt und ohne Zögern die Antwort „Parole Heimweh“…
Da Christine und Christian eh eine schnellere zweite Streckenhälfte sicher hatten, nahmen sie in der verbliebenen halben Runde Peters Tempo an. So teilten sie sich dann in 6.06.37 h – mit einem negative split von 3.21 min – den Tagessieg, während Peter Sekunden später in seine Schlussrunde lief.
Diese beendete er genau 27.00 min später mit einer Zielzeit von 6.33.37 h auf Tagesrang 3.