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FEM # 831 – LPM # 35 – Hamburg: 3. LF Bubendey-Ufer Marathon am 05.01.2014 – Ergebnisbericht

Für ein erstes großes Highlight nicht nur der „Fun & Erlebnis Marathons“-Veranstaltungen 2014, sondern sicher auch in den Jahresrückblicken der beteiligten Läufer sorgte am Sonntag, dem05.01.2014, der 3. Leuchtfeuer Bubendey-Ufer Marathon.

Zum dritten Mal präsentierte sich die 15-Runden-Strecke in einem (unterschiedlichen) außergewöhnlichen Zustand, zum dritten Mal war die Wasserschutzpolizei anwesend, zum dritten Mal gab es zahlreiche faszinierende Gelegenheiten zum Schiffe-Beobachten. Und doch war vieles wiederum völlig anders.

Wie bereits am 02.11.2013 nieselte es schon seit Stunden, als Peter Wieneke und ich von Sasel aus anreisten. Meine Fotos bei der Überfahrt über die Köhlbrandbrücke an diesen beiden Lauftagen sind nicht auseinander zu halten. Auch während unserer Ankunft und der Markierung des Wendepunktes für das anfangs zu laufende Pendelstück nieselte es weiter. Doch pünktlich zum Aufbau des (überdachten) Verpflegungsstandes hörte der Regen auf, begann es aufzuhellen. Und mit 8 °C war es für Anfang Januar auch nicht wirklich kalt.

Frank Lomott, der am 10.08.2013 mit seinem Streifenwagen mal vorbei geschaut hatte und am 02.11.2013 sogar mitgelaufen war, hatte es sich nicht nehmen lassen, mit einem Kollegen zum Fähranleger Bubendey-Ufer zu kommen, um uns vor dem Lauf ein gutes neues Jahr zu wünschen und uns per Blaulicht und Martinshorn auf die Strecke zu schicken.

René Wallesch, der wie im November per HADAG-Fähre zum Marathon angereist war, wendete als Erster, dicht gefolgt von Thorsten Stohldreier. Letzterer – immerhin ewiger Streckenrekordinhaber auf der nicht mehr existenten Störbrücke von 1967 bei Itzehoe – übernahm dann aber in der zweiten Runde die Initiative und siegte am Ende überlegen in 4:04:04 h.

Doch zunächst einmal galt es für die 15 Teilnehmer, die Strecke neu bzw. wieder zu erkunden: Klar, der asphaltierte Gehweg Beim Jachthafen und die rund einen Kilometer lange Straße Tankweg mit ihrem knapp 100 Jahre alten Kopfsteinpflaster hatten sich im Vergleich zu den vorherigen Läufen nicht verändert. Das Umfeld rechts und links der Strecke auf nicht. Der kurze Abstecher nach rechts (= Süden) am Ende des Tankwegs bis zur Überquerung der Flutschutzmauer direkt am Hafenbecken des stillgelegten Petroleumhafens (II) auch nicht.

Und der faszinierenden Blick in den Waltershofer Hafen auch kaum. Diesmal lag die Gudrun Maersk (IMO 9302877, Baujahr 2005, BRZ 97933, Tragfähigkeit 115700 t, Container 9500 TEU, Länge 366.93 m, Breite 42.80 m, Tiefgang 15.00 m, Leistung 68640 kW, Geschwindigkeit 24.6 kn, http://www.hafen-hamburg.de/vessel/gudrun-maersk) rechts am Eurogate-Kai und dieCMA CGM Laperousse (IMO 9454412, Baujahr 2009, BRZ 153022, Tragfähigkeit 157000 t, Container 13830 TEU, Länge 365.50 m, Breite 51.20 m, Tiefgang 15.50 m, Geschwindigkeit 25.0 kn,http://www.hafen-hamburg.de/vessel/cma-cgm-laperouse) links am Burchardkai. Zwei Containerriesen mit jeweils rund 10.000 TEU (= Standardcontainern) Kapazität!

Außerhalb der Flutschutzmauer folgte dann aber die große Überraschung! Zunächst einmal war an der kurzen Ostseite der Strecke das im November vom Orkan Christian hinterlassene Gestrüpp verschwunden, die Route also wieder wie im August gut belaufbar. Dafür jedoch hatte Orkan Xaver mit seinen drei schweren Sturmfluten Anfang Dezember eine Unmenge Treibgut angeschwemmt und einen ordentlichen Anteil davon auf unserer Laufstrecke deponiert! Knapp zwei Drittel dieses Streckenabschnittes waren von angeschwemmten Reet bedeckt; dazwischen lagen Äste unterschiedlichster Größe bis zu mittleren Bäumen, große Holzstücke, ein defekter Plastikstuhl eine Puppe, leere Plastikflaschen und vieles mehr!

Am Ende dieses Abschnittes folgte dann die Engstelle mit dem Geländer des Fähranlegers, und ab dort waren es dann nur noch rund 60 Meter bis zum Rundenende und zum Verpflegungsstand, der dieses Mal wieder üppigst mit Getränken, aber auch mit Schokolade, Weihnachtskeksen, Marzipan, Rumkugeln, Salzstangen, Weingummi und sogar leckerem Apfelkuchen bestückt war.

Spätestens nach der ersten Runde war den meisten Teilnehmern klar: Die Betonung dieses „Fun & Erlebnis Marathons“ lag vorrangig auf „Erlebnis“!

Aber leicht kann schließlich jeder...

Während sich das Läuferfeld immer weiter auseinander zog und später bei diversen Überrundungen immer wieder neu zu Zweier- und Dreierteams sortierte, blieben Christine Schroeder, Rainer Pufahl, „Kaleu“ Günter Heyer, Peter Wieneke und ich als Schluss-Quintett zusammen.

Dabei gaben Christine und Rainer vorn in diesem Quintett das Tempo vor, ich lief in der Mitte und fotografierte mal diese beiden, mal den Kaleu und Peter, die etwas zurückhingen, aber den Anschluss an uns drei aufrecht erhielten.

Als Christine und Rainer eingangs der vierten Runde leicht beschleunigten, zugleich jedoch Peter und Günter den Anschluss an diese beiden verloren, musste ich mich entscheiden! Ich wählte die ruhigere Variante, nutzte die nächsten paar Hundert Meter, bis die beiden Kerle wieder zu mir aufgelaufen waren, zu einigen zusätzlichen Detailfotos der Strecke, und ab jetzt blieben wir bis fast zum Schluss als Trio zusammen.

In unregelmäßigen Abständen tauchten immer wieder unsere Mitstreiter auf, um zu überrunden:

Thorsten Stohldreier spulte seine Runden ziemlich konstant und unbeeindruckt von den Streckenbedingungen herunter und siegte – wie bereits erwähnt – überlegen in 4.04.04 h.

Deutlich dahinter, aber nichtsdestotrotz in für den Streckenzustand beachtlichen Zeiten, folgten Rolf Graubner in 4.44.14 h und Jens-Peter Wrage in 4.57.00 h. Letzterer hatte in der ersten Runde zwischenzeitlich geführt, aber dann klugerweise rechtzeitig deutlich „heruntergeschaltet“.

Vierter wurde Joachim Neuhaus in 5.01.50 h. Dahinter folgte Frauensiegerin Beate Gröhn, die an der Engstelle beim Geländer des Schiffsanlegers Bubendey-Ufer immer problemlos „durchflutschte“ und das Ziel in 5.19.29 h erreichte.

Klaus Bangert, der Beate zwischenzeitlich begleitet hatte, folgte als Sechster in 5.30.28 h und auch Cornelia Feurich (5.40.36 h), René Wallesch (5.46.00 h) und Tammo Seemann (5.49.12 h) blieben deutlich unter der Sechs-Stunden-Marke.

Tammo wurde übrigens auf den ersten rund 25 km von seiner neuen Partnerin Maja begleitet, die zuvor noch nie mehr als Halbmarathon gelaufen war und eigentlich nur wenige Runden hatte mitlaufen wollte. Auch Maja war von den abenteuerlichen Bedingungen begeistert und wurde am Ende nur durch größere Blasen an ihren Füßen vom Weiterlaufen abgehalten. Man darf gespannt sein, wann Maja ihr Marathondebüt geben wird.

Unsere Runden verliefen in etwa immer in demselben Schema: Gleich zu Rundenbeginn musste ich eine kleinere und Peter eine größere Lücke auf den Kaleu zulaufen. Günter lief von uns Dreien einfach am konstantesten. In der zweiten Hälfte des Tankwegs waren wir dann endlich wieder „dran“. Dann überquerten wir gemeinsam die Treppe über die Flutmauer, genossen jeweils den eindrucksvollen Blick in den Waltershofer Hafen ...

... und schon war uns der Kaleu wieder ein paar Meter voraus! Peter verlor einfach „viel zu viel“ Zeit mit Schiffe-Gucken und ich mit meinen mehr als 200 Fotos, für die ich oft genug die Digitalkamera auf Geländer auflegte, um auch bei maximalem Zoom noch gute Bilder machen zu können. Und damit war die Jagd auf den Kaleu wieder eröffnet!

Neben zahlreichen Feederschiffen, die immer wieder ein- oder ausliefen, beeindruckten natürlich vor allem die „Klopper“, wie Peter die riesigen Containerschiffe der neuesten Generationen begeistert nannte.

So sahen wir in Runde 5 die NYK Olympus (IMO 9312987, Baujahr 2008, BRZ 98799, Tragfähigkeit 99563 t, Container 8628 TEU, Länge 336.00 m, Breite 45.80 m, Tiefgang 14.06 m, Leistung 66061 kW, Geschwindigkeit 25.6 kn, http://www.hafen-hamburg.de/vessel/nyk-olympus) stromabwärts auf uns zukommen – sie muss wohl am Terminal Tollerort gewesen sein. Und während wir in Runde 6 durch den Tankweg liefen, schob sie sich hinter den fast 100jährigen Ulmen an der Flutschutzwand in Gegenrichtung vorbei! 

Gegen Ende unserer 11. Runde – wir hatten zuvor bereits die Bugsierschlepper ihr entgegen fahren sehen – näherte sich uns stromaufwärts ganz in Rot die zur Reederei Hamburg-Süd gehörendeParanagua Express (IMO 9444728, Baujahr 2010, BRZ 85676, Tragfähigkeit 93603 t, Container 7090 TEU, Länge 299.95 m, Breite 42.80 m, Tiefgang 13.50 m, Leistung 45760 kW, Geschwindigkeit 22.0 kn, http://www.hafen-hamburg.de/vessel/paranagua-express)...

Vom Tankweg aus sahen wir sie an uns vorbei ziehen. Allerdings musste ich mit dem Foto ein wenig warten, um nicht einen auf einem Pfosten sitzenden Bussard zu verscheuchen.

Während wir die Flutschutzmauer überwanden, wurde die Paranagua Express direkt vor unseren Augen von den Schleppern gedreht und danach langsam an den Athabaskakai bugsiert. Eine Runde später war sie dann vertäut und zwei weitere Runden später wurden die Verladekräne abgesenkt... 

Das Wetter war inzwischen ganz fantastisch geworden: Seit unserem Start hatte es keinerlei Regentropfen mehr gegeben, und inzwischen war die Luft absolut klar, waren die Farben leuchtend-schön. Besser hätte es vom Licht her gar nicht sein können!

Auf der Strecke wurde es langsam ruhiger. Christine und Rainer kamen in ihrer vorletzten Runde zum zweiten Überrundungsvorgang vorbei, wobei sie es diesmal weniger eilig hatten als beim ersten und einige Hundert Meter mit uns mitliefen.

Beide sicherten sich in 6.15.37 h Rang 10 und Christine damit auch den 3. Platz in der Frauenwertung. Obwohl sie beteuerten, die Strecke, die vielen Schiffe und die sonstigen Eindrücke genossen zu haben, konnten sie sich trotzdem nicht damit anfreunden, dass wir sie auf unseren letzten beiden Runden noch ein wenig begleiten wollten...

Selbst schuld, denn damit verpassten sie die beginnende Dämmerung und den letzten großen „Klopper“ des Tages!

Inzwischen hatte mein Kameraakku „den Geist aufgegeben“. Ich nahm ihn also während der letzten beiden Runden in die Hand, um ihn so etwas zu erwärmen und am Ende doch noch gut 15 Fotos in der Schlussrunde machen zu können, was auch gelang.

Kurz vor dem Ende unserer vorletzten (= 14.) Runde überholten wir plötzlich Bodo Makuszies! Er hatte – wie früher schon einmal auf Kaltehofe – seine Schlussrunde zur Fotorunde umgewidmet, so dass wir uns tatsächlich „entrunden“ konnten.

Bevor er in 6.49.50 h im Ziel eintraf, waren wir drei bereits längst in unserer finalen Runde!

Die lange Gerade über das Kopfsteinpflaster des Tankwegs hatten wir drei es ziemlich eilig, ebenso auch bei der Überquerung der Flutschutzmauer. Ein letzter Blick in den nun schön illuminierten Waltershofer Hafen, ... 

...und dann – direkt beim Oberfeuer Bubendey-Ufer – wurde die Ever Learned (IMO 9604108, Baujahr 2013, BRZ 99640, Tragfähigkeit 105000 t, Container 8452 TEU, Länge 334.80 m, Breite 45.80 m, Tiefgang 14.20 m, Leistung 56070 kW, Geschwindigkeit 24.5 kn,http://www.hafen-hamburg.de/vessel/ever-learned) vor uns von zwei Schleppern gedreht!

Wann sieht man sich schon einmal keine 50 Meter voneinander entfernt „Auge in Auge“ einem derartigen Containerriesen gegenüber? Wir konnten uns kaum losreißen...

Ich fotografierte noch (mit auf einem Geländer aufgelegter Kamera) den Wendevorgang fertig und eilte hinter dem Kaleu her, der ganz offenbar bestrebt war, auf dem letzten Streckenkilometer mit all dem Schwemmgut nicht in die Dunkelheit zu geraten, während Peter immer noch von der Ever Learned verweilte und einfach nicht mehr wegkam.

So wurde unser Trio zu guter Letzt doch noch gesprengt: Ich legte mich zwar noch einmal der Länge nach hin, erreichte aber rund 250 Meter vor dem Ziel doch noch den Kaleu, so dass wir beide uns in 7.20.55 h Rang 13 teilten. Gut zwei Minuten später tauchte dann auch Peter auf und finishte in 7.22.57 h auf Platz 15.

Fazit: Dieser Marathon in einem entwidmeten Teil des Hamburger Hafens direkt an der Elbe war einer der außergewöhnlichsten und eindrucksvollsten Läufe der letzten Zeit und ganz sicher einer der großen – wie Peter es formulieren würde – „Hochkaräter“ des Jahres 2014. Und er wird – so lange die Strecke noch zur Verfügung steht – ganz sicher unser letzter Lauf hier gewesen sein.

Der nächste könnte möglicherweise während der Auslaufparade des Hamburger Hafengeburtstags am 11. Mai stattfinden, dann aber in Gegenrichtung – den auslaufenden Großseglern, Kreuzfahrern und anderen Schiffen entgegen...

23.1.14 14:06
 
Letzte Einträge: FEM # 835 – Teichwiesen (# 1077) – Michael Schumacher Marathon am 15.01.2014 – Ergebnisbericht, FEM # 836 – Teichwiesen (# 1078) – Tom Crull Marathon am 18.01.2014 – Ergebnisbericht, Teichwiesen – Ausschreibung für Februar 2014, FEM # 837 – Teichwiesen (# 1079) – Friedrich Cl. Gerke Marathon am 22.01.14 – Ergebnisbericht, Link zur Übersicht und Online-Anmeldung aller 'Fun & Erlebnis Marathons', Teichwiesen – Ausschreibung für März 2014


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