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Baltic Run 2009 – Tag 1 – 02.08.2009 – von Berlin nach Hubertusstock (62,83 km)

Tag 1 des Baltic Run 2009 – Sonntag, der 02.08.2009 – begann trotz einer schlafarmen, kurzen Nacht ziemlich gut. Zwar waren die ersten Läufer bereits vor 5 Uhr auf den Beinen, aber erfreulicherweise leise genug, dass es erst nach 5.30 Uhr lebhaft in der Turnhalle zuging.

Da war ich eh schon auf den Beinen.

Das Frühstücksbüffet draußen vor der Halle ließ – wie im Vorjahr – wieder einmal keinerlei Wünsche offen. Vor allem die Weichen in Richtung „Nutella-Diät“ sind gestellt.

Gepäck-Zusammenpacken und –Abgeben waren die nächsten Positionen auf der To-Do-Liste, wobei netterweise Kerstin Biemann den sorgsamen Transport des kleinen Rucksacks mit dem Netbook übernahm.

Der Bustransfer nach Berlin hinein zur Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz funktionierte reibungslos. Leider schied bereits vor dem Start Kirsten Uhlig wegen einer akuten Blinddarmentzündung aus.

Wir anderen wurden von Jörg Stutzke einzeln aufgerufen und starteten alle zusammen pünktlich. Diesmal allerdings nicht mit „Ehrenstart“ und zweitem Start (und Zeitnahme ab dort) nach 1,2 km, sondern „gleich richtig“ (was die Tageslaufzeit für mich um 6.50 min verlängerte).

Wir folgten – zunächst noch im dichten Pulk, der sich jedoch erwartungsgemäß schnell auseinander zog – den wieder einmal mustergültig von Grit Seidel geklebten roten Aufklebern mit den kleinen schwarzen Pfeilen drauf, wobei unsere Strecke zunächst noch nicht dem Radfernwanderweg Berlin – Usedom folgte, sondern der Prenzlauer Allee.

Erst nach 7,6 km – auf Höhe der Schlossallee – stießen wir bei VP 1 auf den Verlauf des Radfernwanderwegs.

Während dieses ersten Segments lief ich u. a. einige Kilometer zusammen mit Angela Gargano und Michele Rizzitelli, was wir alle drei genossen, doch dann wurden mir die beiden Italiener schlicht zu schnell, so dass ich sie ziehen ließ.

VP 1 (km 7,6) erreichte ich nach 51.03 min, was einem Schnitt von 6.43 min/km entsprach. Viel zu schnell für die 62,83-km-Etappe, der ja noch vier weitere Etappen folgen sollten!

Ich trank nur drei Becher Cola und war bereits nach 23 sec wieder unterwegs. Immerhin hatte ich so meine italienischen Freunde wieder überholt und konnte, als sie mich rücküberholten, noch ein paar Sätze mit ihnen wechseln.

Wie bereits kurz vor dem VP 1 schloss dann ab der Autobahnüberführung bei km 10,75 Bernd Kalinoski zu mir auf. Er war im Vorjahr auch dabei gewesen und trug wie ich eine rote Startnummer, während die „Neulinge“ schwarze Nummern hatten. Ansonsten fiel er vor allem dadurch auf, dass er in knielangen Lederhosen lief und die bayerische Fahne umgehängt hatte!

Wir verstanden uns prima und liefen einen ziemlich identischen Rhythmus.

VP 2 (km 14,92) bei der THW Unterführung in Buch erreichten wir nach 1.45.54 h, womit wir nun knapp über 7 min/km lagen. Auch hier blieben wir – inklusive Trinkflasche-Auffüllen – nur 44 sec.

Bei VP 3 (km 22,04) in Zepernick (Ankunft 2.35.57 h, Weiterlaufen 2.37.00 h) erreichten wir Markus Theissen. Mit ihm hatte ich im Vorjahr Segment 2 bestritten, ehe er mich dann in Grund und Boden lief. Das aber sollte sich diesmal nicht wiederholen.

Auf den nächsten Kilometern bis VP 4 blieb er stets in Sichtweite.

In Bernau leisteten Bernd und ich uns noch den Spaß, eine uralte Wasserpumpe zu testen, die ab dem zehnten Pumphub tatsächlich herrlich kühles Wasser spendete.

In diesem Streckenabschnitt lagen wir noch ziemlich weit hinten im Feld, waren nur noch 4-5 Läufer hinter uns. Das änderte sich dann aber deutlich.

Bei VP 4 (km 30,32) in Ladeburg (Ankunft 3.38.27 h) überholte ich gleich zwei Läufer, darunter den Berliner Norbert Mohr, der es mit Fassung trug, dass seine Frau Andrea ihm weit enteilt war. Allerdings verlor ich hier auch Norbert, der einfach mehr als meine 1.57 min zum Nachtanken benötigte. Dafür lief ich die folgenden Kilometer bis VP 5 nun mit Markus Theissen.

In diesem Segment passierten wir Lobetal, einen Ort, der erst 1906 von Pastor Friedrich von Bodelschwingh für die Obdachlosen von Berlin gegründet wurde und der inzwischen durch seine Wohnstätten, Betreuungseinrichtungen und Werkstätten für Behinderte geprägt ist.

Kurz vor Biesenthal schlossen wir zu einer Dreiergruppe vor uns auf, in der u. a. auch „Teichwiesen Friend“ Kurt Gormanns lief. Gemeinsam erreichten wir nach 4.37.05 h ebendort VP 5 (km 38,32), der von Kerstin Biemann und einer jungen Helferin betreut wurde. Schäferhund Einstein lag neben dem Wohnmobil im Schatten und kümmerte sich nicht weiter um das geschäftige Treiben.

Als ich nach 2.45 min weiterlief (das Gedränge von gleich fünf zu versorgenden Läufern kostete doch etwas Zeit beim Nachtanken), blieb Markus zurück. Dafür lief nun neben einem anderen Läufer auch Lothar Preißler und Kurt Gormanns mit mir mit.

Allerdings hielten die beiden anderen unser Tempo nicht allzu lange mit, so dass Kurt und ich uns rasch abgesetzt hatten. Es machte sich halt doch bemerkbar, ob man gewohnt ist zusammen zu laufen, und demnach den Laufrhythmus des anderen kennt.

Wir überquerten gemeinsam erneut die Autobahn A11, diesmal zurück nach Westen, überholten unterwegs Andrea Mohr (der wir berichten konnten, dass es ihrem Mann bei VP 4 noch gut gegangen war) und erreichten bei km 46,37 VP 6. Dieser lag zum einen direkt auf dem Routenverlauf des Finowkanallaufes 2007, zum anderen auf der Strecke des Fielmann Marathons Marienwerder, und zwar dicht neben dessen VP 1. Als wir bei 5.36.33 h dort ankamen, verließen gerade Hartmut Feldmann und ein weiterer Läufer diesen VP.

Wieder verlor ich in einem VP meinen Begleiter, als ich nach 1.17 min weiterlief.

Dafür arbeitete ich mich langsam, aber sicher immer näher an Hartmut heran, den ich nach ca. 2,5 km auch erreichte. Leider wollte er langsamer laufen und sich mir nicht für den Rest der Tagesstrecke anschließen.

Inzwischen waren nämlich das Thermometer auf gut 30 °C angestiegen, und die im Vergleich zur kühlen Woche plötzlich sehr heißen Temperaturen machten den meisten von uns sehr und zunehmend zu schaffen.

Kurz nach Überqueren des alten Finowkanals überholte ich so auch widerstandslos Jörg Gerlach, einen von zahlreichen heute aktiven 100MC-Vereinskollegen.

Kurz vor der Kanalbrücke des Oder-Havel-Kanals erreichte ich nach 6.10.13 h den VP 7 (km 50,82). Auch hier konnte ich dank kurzem Auftanken einen Mitläufer überholen.

Nach Überqueren des Werbelinkanals sah ich wieder mein Lieblingsschild „Dienstweg – Betreten verboten“ (man muss ihn also in Deutschland stets einhalten, den Dienstweg, darf ihn dabei aber offenkundig nicht betreten, wie das Schild ausweist!!!). Der Streckenverlauf folgte nun dem Werbelinkanal parallel zu dessen Verlauf, wobei wir den Kanal an der Rosenbecker Schleuse nach rechts kreuzten.

Hier gab es einen wegen der Hitze außerplanmäßig einsetzten Wasserpunkt, den ich jedoch nicht benötigte. Wenig später überholte ich erst Silke Stutzke und schloss unmittelbar danach zu Klaus Neumann auf, der unter Anspielung auf sein Finish beim Trans Europe Foot Race 2009 auf seinem T-Shirt „Ankommer“ stehen hatte.

Mit Klaus lief ich die nächsten 4 km zusammen, wobei wir beide VP 8 (km 55,36) kurz vor dem 1709 gegründeten Ort Eichhorst passierten (Ankunft 6.50.33 h, Weiterlaufen 6.52.04 h). In Eichhorst freuten wir uns beide über ein nettes Willkommens-Schild für die Baltic Runner, das der örtliche Sportverein für uns aufgebaut hatte.

Als sich Klaus beim Schild „noch 4 km“ zurückfallen ließ, behielt ich mein Tempo bei. Da ab jetzt von den Eichhorster Läufern jeder Kilometer markiert war, konnte ich mein Tempo nun genauer kontrollieren.

Nach einem flachen Kilometer in 6.45 min folgte nach Erreichen des Werbelinsees ein mit Anstiegen gespickter in 7.31 min. Zwei Kilometer vor dem Ziel gab es erneut einen außerplanmäßigen Wasserpunkt, den ich auch nicht mehr benötigte. Stattdessen sah ich 100MC-ler Diethard Steinbrecher vor mir, den ich mit zwei Schluss-Kilometern in 6.38 min und 6.37 min wenige hundert Meter vor dem Ziel nahe des Jagdschlosses Hubertusstock auch noch überholen konnte.

Am Ende hatte ich eine Zeit von 7.34.57 h und Platz 39 zu Buche stehen. Bedenkt man, dass die Zeitnahme diesmal bereits ab der Weltzeituhr lief, so war ich trotz der Hitze knapp eine Viertelstunde schneller unterwegs als im Vorjahr.

Im Ziel sorgte natürlich wieder einmal Sprecher Ecki Broy mit allerlei Anekdoten über die ankommenden Läufer für Stimmung. Außerdem gab es Obst, Schmalzbrote, Erdinger Alkoholfrei sowie das übliche Getränkesortiment eines VPs. Da saß dann so mancher Finisher noch eine Stunde vor dem Tagungshotel Hubertusstock, das heute Nacht unser Quartier sein wird.

Für mich erstaunlich war am Ende der große Abstand im Ziel zu einigen meiner Mitläufer von unterwegs. Vielleicht war der eine oder andere auch einfach nur vorsichtiger und defensiver gelaufen als ich. Wir werden sehen...

2.8.09 21:42
 
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