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Baltic Run 2009 – Tag 2 – 03.08.2009 – von Hubertusstock nach Prenzlau (66,69 km)

Tag 2 des Baltic Run 2009 – Montag, der 03.08.2009 – begann wie Tag 2 des Baltic Run 2008, nämlich mit Regen. Allerdings hielt er dieses Mal tagsüber viel länger durch, war andererseits aber auch weniger stark und damit weniger störend für die Läufer, die so nach einem Hitzetag nun einen erfrischenderen Lauftag mit Temperaturen bis 22 °C vor sich hatten.

Die Übernachtung im Tagungshotel Hubertusstock war sehr angenehm, das Frühstücksbüffet einladend und üppig. Während des Frühstücks gab es ein spontanes Geburtstagsständchen für Tom Kuschel, der heuer seinen 39. (?) Geburtstag laufend verbrachte. Im Ziel meinte er später, er habe schon bedeutend schlechtere Geburtstage verlebt.

Die Gepäckverladung verlief problemlos wie am Vortag. Auch diesmal übernahm Kerstin Biemann den Transport meines Rucksacks mit dem Netbook.

„Pünktlich“ um 7.05 Uhr war die erste Gruppe auf der Strecke.

Schon nach wenigen hundert Metern hatte ich meinen ersten Laufpartner des Tages gefunden: Klaus Neumann. Klaus berichtete aus erster Hand so manche Begebenheit des Trans Europe Foot Race 2009, das er ja gefinisht hatte. Außerdem hatten wir so manche Themen rund um den 100MC, die wir weiter fortsetzten, als sich uns kurz vor Joachimsthal auch noch Klaus-Peter Ulmschneider und Jörg Gerlach als weitere Vereinskollegen anschlossen.

VP 1 (km 11,25) in Joachimsthal erreichten wir zu viert in 1.23.24 h. Zu viert dauerte das Auftanken natürlich ein wenig länger, mussten die Becher doch jeweils frisch nachgefüllt werden. Doch nach 1.32 min waren wir dann wieder „on the road again“.

Aus Joachimsthal heraus folgten wir dem Verlauf der K 6017 in Richtung Parlow und Glambeck. In Parlow versuchte uns eine PKW-Fahrerin umzufahren, was ihr jedoch nicht gelingen sollte. Stattdessen erntete sie einige ziemlich böse Kommentare.

Wenig später passierten wir den Standort des früheren Dorfes Mellin, dessen Einwohner 1860 alle gemeinsam in die USA ausgewandert waren. Danach hatte der neue Grundbesitzer die Grundstücke „unter den Pflug genommen“ und beim Entwässern der angrenzenden Feuchtwiesen auch gleich noch den See Mellin mit entwässert. Diese Geschichte sowie die um den hier am 11. 9. 1798 geborenen Physiker Franz Neumann hatte ich bereits im vergangenen Jahr nachrecherchiert und konnte sie meinen Mitläufern unterwegs berichten.

Nach 2.43.24 h erreichten wir gemeinsam VP 2 (km 21,86) in Glambeck, wo Ecki Broy und Ramona Hauser direkt unter dem Taubenturm ihre „Tankstelle“ aufgebaut hatten. Auch hier waren wir zügig, diesmal nach 1.12 min, wieder unterwegs.

Wir folgten wie 2008 der ausgewiesenen Wegvariante des Radfernwanderswegs, überquerten die Autobahn A11 wieder einmal (diesmal nach Osten), verließen die L239 „ordnungsgemäß“ beim Findling bei km 26,68 und hätten uns wenig später, munter klönend, beinahe verlaufen, als unsere Vorderleute falsch nach links abbogen. Glücklicherweise hatte ein Läufer hinter uns aufgepasst und pfiff uns umgehend wieder zurück.

Nach 3.58.27 h hatten wir – das waren inzwischen nur mehr Klaus-Peter Ulmschneider und ich (Jörg Gerlach war uns davon gezogen, Klaus Neumann hatte sich zurückfallen lassen) – VP 3 (km 31,20) in Steinhövel erreicht.

Hier war der Chef persönlich vor Ort: Jörg Stutzke berichtete, dass die eigentlich hier vorgesehenen Helfer, warum auch immer, in Richtung Ziel unterwegs waren und er daher kurzfristig einspringen musste. Da er aber vielseitig verwendbar ist, war das glücklicherweise kein Disaster.

Trotz einer Verweildauer von 2.27 min überholten wir hier mehrere Mitstreiter.

Leider hatten die nachfolgenden riesigen Sonnenblumenfelder ziemlich unter dem Regen gelitten und präsentierten sich nicht so prächtig und fotogen wie 2008.

Gemeinsam erreichten Klaus-Peter und ich Stegelitz und rechts am Ortsausgang VP 4 (km 37,00). Hier „regierte“ Julia Stutzke, allerdings mit neuem Co-Helfer. Wir blieben hier von 4.41.05 h bis 4.43.10 h.

Beim Abzweig in den Waldweg nach links wenig später erkannten wir, dass „Erosion“ auch vor Fahrrädern offenbar nicht Halt macht: Dem hier aufgebauten Fahrrad mit dem Schild „Berlin – Usedom“ fehlte inzwischen der Lenker!

Das Terrain wurde zunehmend hügeliger, und so gönnten wir uns bergauf die eine oder andere kleine Gehpausen.

Ich entdeckte an derselben Stelle wie 2008 rechts in einem Feld wieder zwei Störche.

Der Autoverkehr auf der Straße nach Warnitz war angenehm spärlich und rücksichtsvoll.

In Warnitz erwartete uns nach 5.40.44 h Laufzeit Kerstin Biemann mit VP 5 (km 43,97). Hier gab es auch Bouillon, die bei diesem nass-kühlen Wetter richtig schmeckte! Allerdings ließ sich Schäferhund Einstein diesmal nicht blicken. Er bewachte das Wohnmobil von innen.

Da Klaus-Peter ankündigte, hier im VP eine etwas längere Pause einzulegen, brauchte ich einen neuen Laufpartner. Da zufällig gerade Holger Hedelt (Mannheim) aus der eine Stunde nach uns gestarteten schnellen Gruppe vorbei kam, ging ich das Risiko ein, die letzten 22,72 km schnell zu laufen und vielleicht einzubrechen.

Wir verließen VP 5 nach 5.42.40 h und passierten kurz nach dem VP eines meiner Lieblingsschilder: „Immer frische Eier zu verkaufen – (Solange der Vorrat reicht)“.

Nächster Stop und VP 6 (km 50,33) war nun Seehausen. Es regnete immer noch.

Das Tempo war nun spür- und sichtbar schneller geworden: Hatte ich für die 6,97 km von VP 4 nach VP 5 zusammen mit Klaus-Peter noch 57.34 min gebraucht, so hatten Holger und ich die 6,36 km bis VP 6 in „schlappen“ 41.20 min hinter uns gebracht!

Will sagen: Ankunft in Seehausen nach 6.24.00 h. Weiterlaufen dann nach 48 sec!

Wir passierten die schöne, wenngleich etwas renovierungs- oder zumindest farbbedürftige Holzkirche von Seehausen und erreichten kurz hinter dem Ortsausgang den 6-Tonnen-Findling, der den „Mittelpunkt der Uckermark“ markiert.

Auf leicht hügeligem Streckenverlauf erreichten wir das 1239 erstmals urkundlich erwähnte und 1288 zur Stadt erhobene Potzlow. Ab hier führte uns die Route nach einem Rechtsknick 4,5 km schnurgerade nach Norden.

Am Ende dieser langen Geraden sahen wir einen Läufer aus meiner Startgruppe vor uns und arbeiteten uns langsam heran. Im VP 7 (km 55,76) in Zollchow hatten wir ihn eingeholt: Es war Kurt Gormanns.

Wir erreichten diesen VP nach 7.24.58 h, hatten also für die letzten 8,43 km 1.00.10 h benötigt. Puh!

Erneut hielten wir uns nicht lange auf, tankten nur kurz und waren nach 1.20 min wieder unterwegs, wobei sich Kurt uns anschloss.

Zügig näherten wir uns Röpersdorf, dem neuen Wohnsitz von 100MC-Mitglied und Freund Dieter Wolf. 2008 hatte er mich kurz hinter Potzlow getroffen und per Fahrrad bis fast zum Ziel begleitet. Diesmal war er leider nicht da.

In Röpersdorf hatte ich einen super-kurzen Durchhänger, der beinahe dazu geführt hätte, dass ich hätte abreißen lassen müsste. Glücklicherweise konnte ich die Lücke zu Holger und Kurt rasch wieder schließen, doch als wir hinter Röpersdorf nach rechts zum Uferweg entlang des Unteruckersees abbogen, blieb plötzlich Kurt zurück!

Holger und ich hielten das Tempo weiter hoch, wobei wir später feststellten, dass wir beide froh waren, einen Begleiter zu haben, der voll mitzog. Allerdings lief ich hier definitiv ganz dicht am Limit.

Nach dem Abbiegen vom Seeweg nach links passierten wir noch Friedrich Iffert. Am dem letzten Kilometer verpassten wir dann glatt einen Abzweig nach links (auch diesmal hatten wir uns unglücklicherweise an unserem Vordermann orientiert), doch Friedrich war sehr sportlich und pfiff uns gleich zurück.

Beim Zieleinlauf vor der Grabow-Schulturnhalle in Prenzlau (km 66,69) zeigte die Uhr dann 8.19.31 h, was für die letzten 8,93 km ein Split von 53.13 min, also ziemlich glatte 6 min/km (!) ergab.

In der Tageswertung war dies Platz 42, in der Gesamtwertung mit 15.54.28 h Platz 40.

Klaus-Peter Ulmschneider, dem ich 22,72 km vor dem Ziel enteilt war, erreichte das Ziel 26.44 min nach mir, also nach 8.47.14 h.

Dagegen konnte mir Hartmut Feldmann heute knapp 30 min abnehmen und hat in der Gesamtwertung nur mehr rund 50 sec Rückstand!

Der Rest des Abends verging mit Duschen, Klönen, Abendessen und Fotos-Anschauen wie im Flug...

3.8.09 21:27
 
Letzte Einträge: FEM # 835 – Teichwiesen (# 1077) – Michael Schumacher Marathon am 15.01.2014 – Ergebnisbericht, FEM # 836 – Teichwiesen (# 1078) – Tom Crull Marathon am 18.01.2014 – Ergebnisbericht, Teichwiesen – Ausschreibung für Februar 2014, FEM # 837 – Teichwiesen (# 1079) – Friedrich Cl. Gerke Marathon am 22.01.14 – Ergebnisbericht, Link zur Übersicht und Online-Anmeldung aller 'Fun & Erlebnis Marathons', Teichwiesen – Ausschreibung für März 2014


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Holger Hedelt (10.8.09 22:12)
Hallo Christian,
vielen Dank für den tollen Laufbericht. Es war auch für mich ein Erlebniss der Extraklasse mit einem so bekannten Ultrarunner wie Dir zu laufen. Vielen Dank hierfür.
Für meinen nächsten Mutiday wünsche ich mir selbst, dass ich diesen wie Du "finishe"
So Long Holger

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